Early-Access-Test: My Time at Sandrock macht die Wüste zum Idyll

Eine Farm-Lebenssimulation à la Harvest Moon und Stardew Valley mitten in der Wüste? Es mag verrücktere Ideen geben, etwa eine Flugsimulation in der Nähe eines Schwarzen Lochs. Doch meine Vorurteile gegenüber dem Wildwest-Nachfolger von My Time at Portia hielten sich nicht lange. Denn was besagtes My Time at Sandrock schon in Version 0.4.3 abliefert, hat das Zeug zum Genre-Hit.

Die Eindrücke, die ich als Early-Access-Handwerker gesammelt habe, könnt ihr jetzt bei GameStar nachlesen. Untenstehend findet ihr außerdem zusätzliche Infos zum Spiel, die es aus Platzgründen nicht in den finalen Artikel geschafft haben.

Soziales Sandrock

Ein größerer Teil von My Time at Sandrock dreht sich genretypisch um soziale Interaktion. Je häufiger wir mit einem Bewohner interagieren, desto inniger wird unsere Beziehung zu ihm. Als Interaktion zählen der gelegentliche Plausch, das gemeinsame Spielen des Minispiels Critters sowie das Überreichen eines beliebigen Geschenks. Angenommen werden indes nur Präsente, die den Geschmack der jeweiligen Person treffen – es gilt also, durch Gespräche und Beobachtung Charaktere zu erforschen.

Allzu komplex gestaltet sich das jedoch nicht, obgleich alle NPCs sehr unterschiedlich ticken. Unterhalten wir eine gute Beziehung zu einer Person, dürfen wir deren private Räume betreten und können (teils in netten, kleinen Nebengeschichten) mit ihr unsere Freizeit verbringen, sprich: Minispiele spielen. In Zukunft soll es auch möglich sein, die Sandrocker Cowboys und -girls zu ehelichen. Sofern sie dies wollen.

Sandrocks Minispiele

Die Alpha-Version 0.4.3 von My Time at Sandrock enthält bereits mehrere Minispiele, zwei davon sind ziemlich aufwendig. Im Verlauf der Herbst- und Wintermonate 2022 sollen laut der Entwickler-Roadmap noch weitere hinzukommen, besonders zur Ergänzung des noch unfertigen Dating-Features. Als Belohnung winken bei allen Spielen nützliche Ressourcen und (Verbrauchs-)Objekte.

Critters

Hierbei handelt es sich um eine »tierische« Variante von Schere, Stein, Papier. Sie wird mit Karten gegen die Bewohner Sandrocks gespielt.

Sandfischen

In der Wüste können wir an dafür vorgesehen Orten »angeln« gehen, denn ja, es tummeln sich tatsächlich kleine Fische im Treibsand. Um sie zu fangen, müssen Köder in Form von Sandwürmern ausgeworfen werden. Als Angel dient ein klauenartiger Casher.

Fest der Erinnerungen

Während dieses Festes kommt es zu einem Versteckspiel im niedlichen Halloween- respektive Witch-It-Stil. Hier versuchen »Geisterjäger«, die »Gespenster« zu finden, die mithilfe von getarnten Objekten mehr oder weniger mit ihrer Umgebung verschmolzen sind. Hilfe leistet dabei unter anderem eine Art Taschenlampe. Wurden alle Geister aufgespürt, wechseln die Rollen.

Hau’ den Maulwurf

Bei diesem Spiel lugen aus sieben Bodenluken Maulwürfe hervor, denen wir eins mit dem Vorschlaghammer überbraten müssen. Das Problem: Die Erdwühler zeigen ihre Köpfchen nur zeitweise – und schützen sie manchmal mit Gegenständen. Für den Spaß und den Wuselfaktor darf die Highscore-Jagd auch mit einem KI-Gehilfen bestritten werden.

Arcade-Automaten

Die Early-Access-Version enthält mehrere Automatenspiele, zum Beispiel im Stil japanischer »Greifautomaten«. Allerdings gilt es hier, mit dem Greifarm nach Beuteln zu schnappen, die mit höherer Geschwindigkeit Schienen entlang zischen.

Veröffentlicht von freispielalex

German video games journalist & games musician

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